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Lehrlinge
 

Suchst du eine Lehrstelle oder planst du eine Schnupperlehre in der Baubranche?

Wir bieten dir verschiedene Möglichkeiten mit fachkundiger Begleitung.


Mit der Wahl einer Berufslehre bei uns machst du den ersten Schritt in deiner beruflichen Laufbahn. Wir unterstützen dich bei deinem Ein- und Aufstieg in der Baubranche als Strassenbauer, Maurer, Grundbauer oder Baumaschinenmechaniker.


Wir legen grossen Wert darauf, unseren Lehrlingen eine abwechslungsreiche, spannende und fundierte Ausbildung zu bieten. Unsere fachkundigen Berufsbildner unterstützen dich bei praktischen wie auch schulischen Herausforderungen der Berufslehre. Mit verschiedenen Anlässen fördern wir zusätzlich die Teambildung und deine persönliche Weiterentwicklung.

Folgende Ausbildungen bieten wir an:

Hast du Interesse an einer Lehre im Baugewerbe? Wir bieten dir die Möglichkeit, mit einer Schnupperlehre deinen Wunschberuf kennenzulernen.

Bist du bereit? Dann sende uns bitte deine Bewerbung (Motivationsschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse) an: info(at)huber-bau.ch oder wende dich direkt an Jeannine Richner, Personaldienst, Telefon 062 858 00 28.

Strassenbauer EFZ

Für die individuelle Mobilität und den Transport von Waren aller Art braucht es Strassen. Die Qualität des Strassenbelags ist entscheidend für den Komfort und die Sicherheit der Reisenden, für den zuverlässigen, schnellen und ökoeffizienten Gütertransport sowie für die Dauerhaftigkeit und Ästhetik von Strassen. Strassenbauer/innen sind neben Strassen auch für Plätze, Rad- und Gehwege, Verkehrsinseln, Kreisel und ähnliche Bauwerke zuständig.

In der Baustellenvorbereitung stecken Strassenbauer/innen die Baustelle gemäss Plänen ab und signalisieren sie. Danach erledigen sie die Vorarbeiten, die für den Einbau der Asphaltbeläge nötig sind. Dazu gehören unter anderem das Setzen von Entwässerungsschächten und das Verlegen von Kanalisationsrohren sowie von Leitungen für Gas, Wasser und Strom.

Mit Walzen verdichten Strassenbauer/innen die oberste Kiessandschicht bis zur erforderlichen Druckfestigkeit. Auf dieser Unterlage bauen sie bitumenhaltiges Mischgut maschinell oder von Hand ein und verdichten es normgemäss. Die Fertigstellungsarbeiten beinhalten das Schneiden und Anstreichen der Belagsränder, das Anpassen der Schachtdeckel und Roste auf die definitive Belagshöhe und das Erstellen der Strassenbankette.

Strassenbauer/innen führen auch Sanierungsarbeiten aus. Dabei entfernen und ersetzen sie alte Beläge oder führen kleinere Reparaturen aus.

Für die verschiedenen Arbeiten setzen Strassenbauer/innen Maschinen wie Bagger und Walzen ein. Dennoch ist die Arbeit im Freien anstrengend und erfordert eine gute körperliche Verfassung. Sie arbeiten fast immer in Teams und sind bei jeder Witterung im Freien. Sie kennen die Gefahren auf der Baustelle und schützen sich und ihre Mitarbeitenden, indem sie die Sicherheitsvorschriften beachten, Massnahmen zur Unfallverhütung treffen und die persönliche Schutzausrüstung tragen.

Um die Umwelt nicht zu gefährden, achten sie auf die Einhaltung der Umweltschutzbestimmungen. Verbrauchte Baumaterialien, Schmierstoffe, Reinigungsmittel usw. entsorgen sie gemäss den betrieblichen Vorschriften.


Strassenbaupraktiker EBA

Gute Strassenbeläge sind wichtig für die Sicherheit und den Komfort der Verkehrsteilnehmer. Sie sind auch wichtig für den schnellen und sicheren Transport von Gütern. Strassenbaupraktiker/innen helfen mit, dass die Qualität der Strassen stimmt. Sie bauen und unterhalten aber nicht nur Strassen, sondern auch Plätze, Rad- und Gehwege, Verkehrsinseln oder Kreisel.

Auf der Baustelle richten Strassenbaupraktiker/innen ein Magazin ein. Sie laden das Material und die Geräte vom Lastwagen ab: Holz für Schalungen, rot-weisse Absperrlatten, Schächte, Schmier- und Betriebsmittel für die Baumaschinen, Schaufeln, Kellen, Rüttelplatte, Messgeräte usw. Kleinere Servicearbeiten an Geräten und Werkzeugen führen sie selbstständig durch.

Zusammen mit ihren Vorgesetzten sind Strassenbaupraktiker/innen bei allen Arbeiten des Strassenbaus dabei. Sie bereiten zum Beispiel die Unterlage vor und verteilen mit der Schaufel oder mit der Maschine den heissen Asphalt. Mit der Walze verdichten sie die Schichten des Strassenbelags.

Strassenbaupraktiker/innen können Pläne lesen und danach arbeiten. Die ausgeführten Arbeiten schreiben sie in einem Rapport auf. Sie arbeiten immer im Team und sind bei jeder Witterung im Freien. Sie kennen die Gefahren auf der Baustelle, beachten die Sicherheitsvorschriften und tragen die persönliche Schutzaus­rüstung.

Um die Umwelt nicht zu gefährden, halten Strassenbaupraktiker/innen die Umweltschutzbestimmungen ein. Verbrauchte Baumaterialien und andere Abfälle entsorgen sie gemäss den betrieblichen Vorschriften.


Maurer EFZ

Maurer/innen sind auf Baustellen des Hoch- und Tiefbaus tätig. Im Hochbau werden vor allem Gebäude erstellt: Wohnhäuser, Einkaufszentren, Schulanlagen oder Industriebauten. Zum Tiefbau gehören Tunnelbauten, Brücken, Kanalisationssysteme oder Infrastrukturbauten wie Kläranlagen, das Strassen- oder Bahnnetz.

Das Maurerhandwerk beinhaltet sowohl traditionelles Handwerk als auch neue Baumethoden. Beim Bau einer Backsteinmauer setzen Maurer/innen Handwerkszeug ein: Mit der Kelle schöpfen sie Mörtel auf den Backstein, setzen diesen in die Mauer ein und ziehen den überschüssigen Mörtel ab. Mit Richtschnur und Wasserwaage überprüfen sie, ob die Mauer gerade ist. Beim Bau von Sichtmauerwerken verwenden sie anstelle von Back- oder Kalksandsteinen manchmal auch Natursteine.

Der Bau von Wänden, Decken und Böden aus Beton erfordert den Einsatz moderner Maschinen und Geräte. Aus Holztafeln oder Schalelementen erstellen Maurer/innen eine Schalung, die als Giessform für den Beton dient. Danach fügen sie Armierungen ein, das heisst Stahlstäbe oder -netze, die dem Beton die notwendige Zugfestigkeit und Stabilität geben. Schliesslich füllen sie mit einer Maschine den frischen Beton ein und verdichten ihn mit der Vibriernadel. Damit beseitigen sie allfällige Luftblasen im Beton.

Maurer/innen bringen auch Verputze an, erstellen Zementüberzüge, bauen vorgefertigte Teile wie Treppen oder Balkongeländer ein, montieren Gerüste, verlegen Kanalisationsrohre und sind mit Erdarbeiten wie Kanal- und Baugrubenaushub beschäftigt.

Auf Neubauten arbeiten Maurer/innen im Freien, bei Umbauten und Renovationen oft auch im Gebäudeinnern. Zum Teil sind sie in luftiger Höhe tätig, weshalb sie schwindelfrei und trittsicher sein müssen. Ihre Arbeit braucht Kraft, aber auch der Kopf ist gefragt, zum Beispiel beim Lesen von Bauplänen, bei der Arbeitsvorbereitung oder bei der Materialbeschaffung.

Im Berufsalltag berücksichtigen Maurer/innen baubezogene Normen und Vorschriften. Insbesondere beachten sie die Vorschriften zu Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Umweltschutz.


Baupraktiker EBA

Baupraktiker/innen arbeiten auf Baustellen des Hoch- und Tiefbaus in einem Team. Zusammen mit den Maurern richten sie die Baustelle ein, brechen alte Bauten ab und demontieren Anlagen. Sie schaufeln Gräben für die Kanalisation und erstellen aus Holztafeln Schalungen für die Betonierarbeiten.

Baupraktiker/innen erstellen auch Backsteinmauern: Mit einer Kelle schmieren sie Mörtel auf den Backstein, setzen diesen in die Mauer ein und ziehen den überschüssigen Mörtel mit der Kelle ab. Mit Richtschnur und Wasserwaage überprüfen sie, ob die Mauer gerade ist.

Schaufel, Pickel und Maurerhammer sind weitere Werkzeuge, die Baupraktiker/innen täglich brauchen. Nach Arbeitsschluss reinigen sie diese Arbeitsgeräte und putzen die Baumaschinen.

Gelegentlich müssen Baupraktiker/innen einfache Pläne lesen. Sie leiten daraus die Angaben ab, die sie für ihre Arbeit brauchen.

Baupraktiker/innen sind mitverantwortlich dafür, dass die Baustelle ordentlich, sauber und sicher ist. Sie packen mit an, wenn Baugerüste oder Absturzsicherungen montiert werden.

Bei allen Arbeiten beachten Baupraktiker/innen die Vorschriften zu Arbeitssicherheit und Umweltschutz. Sie respektieren die Risiken an ihrem Arbeitsort und schützen sich mit Schutzhelm, Gehörschutz, Staubmaske und Schutzbrille. Umweltbelastungen vermeiden sie, indem sie Abfälle richtig lagern und entsorgen.


Grundbauer EFZ

Grundbauer/innen sind im Spezialtiefbau tätig. Sie sind auf der Baustelle, bevor die eigentlichen Bauarbeiten für Verkehrswege oder Gebäude beginnen. Mit ihrer Arbeit sorgen sie dafür, dass das Fundament, auf dem ein Bauwerk erstellt werden soll, tragfähig und sicher ist.

Am Anfang prüfen Grundbauer/innen die Beschaffenheit des Bodens. Mit Sondierbohrungen holen sie in mehreren Schritten Proben aus teilweise grosser Tiefe an die Oberfläche. Diese Bohrkerne werden von Ingenieurinnen und Geologen ausgewertet und dienen als Grundlage für die Berechnung tragfähiger Fundamente.

Bei ungenügender Tragfähigkeit sind so genannte Pfahlgründungen nötig. Dabei werden Betonsäulen oder Stahlrohre so weit in den Baugrund gerammt oder gebohrt, bis tragfähiger Baugrund erreicht ist. So kann die Last eines Bauwerks auf tiefere, tragfähigere Schichten übertragen werden. Zur Füllung von Hohlräumen im Untergrund oder zur Stabilisierung von lockerem Gestein führen Grundbauer/innen Injektionen aus. Sie bohren Löcher, führen Rohre ein und spritzen spezielle Zementmischungen ein.

Grundbauer/innen sichern die Baugruben mit Wänden: Schlitzwände, Spundwände oder Pfahlwände. Bei Baugruben, die ins Grundwasser reichen, sind Grundwasserabsenkungen nötig. Damit sorgen Grundbauer/innen für trockenen Baugrund. Für die Trinkwasserversorgung erstellen sie Grundwasserfassungen.

Grundbauer/innen arbeiten fast immer in Teams und sind bei jeder Witterung im Freien. Sie kennen die Gefahren auf der Baustelle und schützen sich und die Mitarbeitenden, indem sie die Sicherheitsvorschriften beachten, Massnahmen zur Unfallverhütung treffen und die persönliche Schutzausrüstung tragen.

Um die Umwelt nicht zu gefährden, achten sie auf die Einhaltung der Umweltschutzbestimmungen. Verbrauchte Baumaterialien und andere Abfälle entsorgen sie gemäss den betrieblichen Vorschriften.


Grundbaupraktiker EBA

Grundbaupraktiker/innen sind im Spezialtiefbau tätig. Sie sind auf der Baustelle, bevor die eigentlichen Bauarbeiten für Strassen oder Gebäude beginnen. Mit ihrer Arbeit sorgen sie dafür, dass das Fundament eines Bauwerks stabil und sicher ist.

Auf der Baustelle richten Grundbaupraktiker/innen ein Magazin ein. Sie laden das Material und die Geräte vom Lastwagen ab: Holz für Schalungen, Schmier- und Betriebsmittel sowie Ersatzteile für die Baumaschinen, Filter, Bohrköpfe, Bohrgestänge etc. ­Zusammen mit ihren Vorgesetzten installieren sie Maschinen und Bohranlagen. Kleinere Servicearbeiten an Geräten und Werkzeugen führen sie selbstständig durch.

Grundbaupraktiker/innen sind bei allen Arbeiten des Spezial­tiefbaus dabei: Zum Beispiel beim Absichern von Baugruben mit Betonschalungen, Stützmauern und Umzäunungen. Um den Baugrund stabil zu machen, treiben sie Pfähle in den Boden, pumpen Wasser ab und spritzen Beton ein. Sie können Pläne lesen und unter Anleitung nach diesen Plänen arbeiten. Die ausgeführten Arbeiten schreiben sie in einem Rapport auf.

Grundbaupraktiker/innen arbeiten im Team und sind bei jeder Witterung im Freien. Sie kennen die Gefahren auf der Baustelle und schützen sich und ihre Mitarbeitenden. Sie beachten die Sicherheitsvorschriften und tragen die persönliche Schutzausrüstung.

Damit die Umwelt nicht gefährdet wird, halten Grundbaupraktiker und Grundbaupraktikerinnen die Umweltschutzbestimmungen ein. Verbrauchte Baumaterialien und andere Abfälle entsorgen sie gemäss den betrieblichen Vorschriften.


Baumaschinenmechaniker EFZ

Baumaschinenmechaniker/innen warten und reparieren Baumaschinen wie Bagger, Bautrocknungsgeräte, Betonmischer, Bodenverdichter, Hydraulikhämmer, Krane, Muldenkipper, Vibrationsstampfer und Walzen. Oft handelt es sich um komplexe Hightechgeräte mit elektronischen Steuerelementen.

Baumaschinenmechaniker/innen arbeiten in modern eingerichteten Werkstätten, wo ihnen Maschinensägen, Bohr- und Schleifmaschinen, Schweissanlagen, Drehbänke, Hebebühnen, Spezialwerkzeuge sowie verschiedene Mess- und Kontrollgeräte zur Verfügung stehen. Sie sind aber auch häufig unterwegs, um Pannen und Störungen direkt bei der Kundschaft oder auf der Baustelle zu beheben.

Bei Reparaturen packen Baumaschinenmechaniker/innen nicht nur kräftig zu, sondern ermitteln mit computergesteuerten Geräten auch Störungen in elektrischen, elektronischen, mechanischen und hydraulischen Systemen. Dabei arbeiten sie mit Handbüchern, Funktionsplänen und Prüfprotokollen. Sie bauen defekte oder abgenützte Maschinen- oder Motorenteile aus, zerlegen Aggregate in Einzelteile, reinigen diese und ersetzen Verschleissteile. Sind innert nützlicher Frist keine Ersatzteile erhältlich, fertigen sie diese selber an. Sie beherrschen die dafür nötigen Techniken wie Bohren, Drehen und Schweissen. Neben Metallen bearbeiten sie auch Kunststoffe.

Baumaschinenmechaniker/innen führen Kontroll- und Servicearbeiten durch. Sie prüfen Bauteile auf ihre Funktionsfähigkeit, machen den Ölwechsel, justieren Ventile, ziehen Radschrauben an und überprüfen die Bremsanlagen sowie den Luftdruck der Pneus. Zudem gehört der Um- und Ausbau von Maschinen nach Kundenwünschen zu ihren Aufgaben. Zum Beispiel statten sie Maschinen mit Partikelfiltern aus oder montieren spezielle Wechsler für den schnellen Austausch von Werkzeugen. Neue Maschinen bereiten sie auf die Inbetriebnahme vor. Auch sind sie für die Messung der Abgaswerte zuständig.

Bei ihrer Arbeit beachten Baumaschinenmechaniker/innen die Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltschutzvorschriften und rüsten Fahrzeuge gemäss den gesetzlichen Bestimmungen aus.